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Spieldauerstrafe für die CDU

röwe

Es stürmt wiedermal im christdemokratischen Wasserglas. Mein Gott, sind sie wieder alle mutig, die Motschmänner, Kastendieks und Eckhoffs. Fragt sich nur, wie lange der “Mut” anhält, wenn der große Vorsitzende aus Berlin eingeschwebt ist und kulturstaatsministerlich weise auf den Tisch haut.

Und was sich da grad an neuen Erkenntnissen präsentiert:

Die CDU sei nicht “sympathisch und menschlich”. Für nicht wenige keine neue Erkenntnis. Aber auch wieder leicht stümmelig: Unsympathisch und unmenschlich wäre vielleicht treffender - wenigstens, wenn es um die ehemalige RAF-Terroristin Albrecht und die Bepöbelung des Alt-Bürgermeisters Henning Scherf als “Terroristenhelfer” geht. Und da findet ja selbst eine der “großen” Frauen der CDU, diese Kampagne sei völlig mißglückt.

Auch die Erkenntnis, die CDU sei eine “Hinterzimmerpartei”, “Männer- und Rentnerpartei” ist doch nicht neu. Nur hat es die Jungs (und das Mädel) nicht interessiert, solange sie auf den Senatsbänken sitzen durften!

Fies wird es aber, wenn von der “physischen Statur” des ehemaligen Spitzenkandidaten, ehemaligen Senators und ehemaligen Bürgermeisters Thomas Röwekamp auf seine politische Stärke geschlossen wird. Dazu sei das Plakat (gemeint ist wohl eher Röwekampf) “blass” gewesen.

Im Eishockey gäbe das wegen grober Unsportlichkeit eine Spieldauerstrafe. Aber vermutlich läuft es bei den “Schwarzen” wie immer: Wer mitspielen darf entscheidet der Vorsitzende - und das mit Sicherheit noch die nächsten 25 Jahre.

Den Diskussionsversuch der CDU kann man im Netz unter www.mehr-dazu.de dank der TAZ bremen finden.

Ein Trackback/Pingback

  1. majakowski.com » Das Leid mit der Bremer CDU on Sonntag, 16. September 2007 um 13:24

    […] bereits von mir vermutet war die ganze Aufregung vor der CDU-Klausur wieder nur ein Sturm im Wasserglas. Kaum hat Bernie […]

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