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Myanmar / Birma: Wer, Was, Warum? Und Wo? sind die ganzen anderen Konflikte dieser Welt

Bei dieZuender gibt es eine interessante Beantwortung der obigen Fragen zum aktuellen Konflikt am anderen Ende der Welt.

Alle die sich neben dem Medienhype für burmesische Mönche grad die Frage stellen, wo eigentlich beispielsweise Darfur (Sudan) in der öffentlichen Wahrnehmung geblieben ist, so funktioniert die Mediengesellschaft eben. So hat die Mediengesellschaft auch 1988 (siehe unten) funktioniert.

Wer sich im Netz informieren will, kann das über Burma Blogs machen. Bei Basicthinking gibt es dazu eine ausführliche Liste.

Spiegelonline schreibt unter der Überschrift Bloggen für die Freiheit:

Als die Machthaber 1988 rund 3000 Oppositionelle ermordeten, wurde das von der Weltöffentlichkeit praktisch nicht registriert. Jetzt werden die Massenproteste der Mönche genau verfolgt. Ermöglicht wird dies durch die Arbeit Hunderter Blogger, die ihre Eindrücke schildern - und so ihr eigenes Lebens aufs Spiel setzen. In kaum einem anderen Land wird das Internet so intensiv kontrolliert wie in Burma. Wer einen Computer betreibt und nicht den staatlichen Internet-Anbieter benutzt, dem droht eine Haftstrafe von bis zu 15 Jahren. Die Anbieter kostenloser E-Mail-Adressen werden blockiert.

3 Kommentare

  1. jan schrieb:

    hier von einem medienhype zu sprechen finde ich schon geschacklos. zumal die meisten news von brumesen gemacht werden, die in der verbreitung der bilder, texte und videos ihre einige chance sehen etwas an ihren erbärmlichen lebensumständen zu ändern und dafür ihr leben riskieren.

    Donnerstag, 27. September 2007 um 10:53 | Permalink
  2. Martin schrieb:

    Jan, ich finde den Widerstand der Birmanesen bewunderns- und unterstützenswert, genau aus den Gründen, die du bennenst. Medienhype beschreibt die westliche Reaktion auf die Zustände in Myanmar, die ja lange (!) bekannt sind. Siehe den Verweis auf die Morde 1988. Und ich sage dir voraus, dass das Interesse der Medien in Deutschland und Europa auch ebenso schnell wieder vorbei ist, wie es begonnen hat. Das läßt sich bei vielen Krisen dieser Welt beobachten. Geschmacklos finde ich, wie von Zeit zu Zeit ein Thema/Konflikt hochgezogen wird und dann wieder verschwindet, obwohl er nicht weg ist.

    Donnerstag, 27. September 2007 um 11:36 | Permalink
  3. jan schrieb:

    ja, das ist völig richtig. wahrscheinlich denke wir da genau gleich.

    Donnerstag, 27. September 2007 um 11:40 | Permalink

Ein Trackback/Pingback

  1. majakowski.com » Vaclav Havel: Das grosse Schweigen zu Burma on Freitag, 28. September 2007 um 17:46

    […] von Konflikten wie aktuell in Burma oder Darfur bekommt die Forderung nach einer Reform der Vereinten Nationen besonderen Nachdruck. Nicht die […]

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