Die Wirtschaftswoche berichtet heute über Sorgen in der deutschen Wirtschaft wegen der Pläne von Innenminister Wolfgang Schäuble zur Online-Durchsuchung. Er gefährde mit seinen Plänen den Verkauf von Sicherheitssoftware an ausländische Käufer. Die Kunden seien verunsichert.
Bisher galt deutsche Sicherheitssoftware für Unternehmens oder Behördencomputer insbesondere im Nahen Osten sowie in ehemaligen Sowjetstaaten als sehr vertrauenswürdig - im Gegensatz zu Produkten etwa aus den USA oder Israel.
Nun sorgen sich die Kunden, dass Druck auf die Hersteller ausgeübt werde, sogenannte Backdoors in ihre Produkte einzubauen. Backdoors sind versteckte Zugangsmöglichkeiten für die Geheimdienste der Herstellerländer. Über diese Hintertüren können Nachrichtendienste unerkannt auf Unternehmens- und Behördendaten zugreifen.

Ein Kommentar
tja, der Schäuble weiss schon, was er will. Warum sollen denn ausgerechnet Ausländer deutsche Produkte kaufen.
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