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“Ich will das Naturschutzgebiet erhalten, auch wenn ich Hafenpolitiker bin”

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Unter der Überschrift Weserportsee soll nicht baden gehen berichtet die Nordsee-Zeitung über meinen Besuch am Weserportsee, gemeinsam mit dem Geschäftsführer des BUND Bremen, Martin Rode. Der Text aus der NZ wird hier in Auszügen wiedergegeben:

Überseehäfen (see). Bei jedem Schritt schmatzt der feuchte Boden unter den Sohlen. Mit Gummistiefeln stapfen Martin Günthner (SPD) und Umweltschützer Martin Rode durch das Naturschutzgebiet am Weserportsee. Seltene Pflanzen und Tiere säumen ihren Weg. “Es gibt keinen vernünftigen Grund, den See zuzuschütten”, sagt Günthner.

Den Marsch ins Grüne hatte Günthner angetreten, um sich ein genaues Bild vom Zankapfel Weserportsee zu machen. Als Experte stand ihm dabei Martin Rode, Geschäftsführer des BUND Landesverband Bremen zur Seite. Günthners Meinung steht nun fest: “Ich will das Gebiet schützen und erhalten, auch wenn ich Hafenpolitiker bin.”

Die BLG aber möchte das etwa 15 Hektar große Areal, das mitten im Hafengebiet liegt und wertvollen Platz für den Autoumschlag wegnimmt, plattmachen. Günthner ist der Ansicht, dass der ideologische Konflikt “Natur gegen Wirtschaft” an dieser Stelle garnicht nötig sei. Zumal es Schätzungen gäbe, nach denen “das Zuschütten genauso teuer wie ein neues Hochregallager wäre”. Sein Vorschlag: Die Hafenwirtschaft sollte lieber ein solches Lager errichten und den Weserportsee als “Prestigeobjekt” sehen. Überdies müsste das Naturschutzgebiet bekannter gemacht werden, indem zum Beispiel Schulklassen in das Gebiet geführt würden. “In Bremerhaven gibt es nicht so viele Möglichkeite, Kindern Natur zu vermitteln”, gibt er zu bedenken.

Ein Kommentar

  1. Christian schrieb:

    Tiefer als 1,75m hätte der Tümpel auch nicht sein dürfen. Ansonsten hätte der Abgeordnete selbständig mit Schwimmbewegungen beginnen müssen, die er nach meinem Kenntnisstand nur rudimentär beherrscht.

    Montag, 26. November 2007 um 20:40 | Permalink

2 Trackbacks/Pingbacks

  1. […] gemacht, dass ich den Weserportsee für erhaltens- und schützenswert halte. “Ich will das Naturschutzgebiet erhalten, auch wenn ich Hafenpolitiker bin.“  Zumal sich die objektiven Platzprobleme des Autoumschlag in Bremerhaven nicht mit dem […]

  2. […] im Bremerhavener Hafengebiet, umgeben von Autostellplätzen, liegt der Weserportsee. Seltene Tiere und Pflanzen gedeihen hier, weil kein Mensch das rund 12 Hektar große […]

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