jetzt.de berichtet über die Analyse eines französischen Autors zur doppelten Star-Wars-Trilogie:
In der ersten Trilogie, die zwischen 1977 und 1983 in die Kinos kam, treten ungebrochene Helden auf, die zielorientiert handeln und keine Zweifel kennen. In der zweiten Trilogie, die zwischen 1999 und 2005 zu sehen war, sind die Figuren “komplexer”, “weniger eindeutig”. Weitaus mehr “widrige Umstände und Zwischenfälle” machen ihnen zu schaffen: “Es sind unsere Unsicherheiten und die unserem Zeitgeist eigenen Sorgen, die in die verzauberte Welt der Jedi hineingesickert sind.” Da die zweite Trilogie aber zeitlich früher angesiedelt ist, ergibt sich ein merkwürdiger Verschiebungseffekt. In der Welt von “Star Wars” geht, entgegen dem realen filmgeschichtlichen Verlauf, die modernistische Unruhe der klassizistischen Stabilität voran.
Hübscher Artikel und sehr lesenswert.

2 Kommentare
… Du magst Star Wars?
Martin überrascht mich doch noch manchmal.
Aber sicher.
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