SPD gegen Verkauf von Stäwog und Gewoba
Die SPD in Bremerhaven weist die Forderung der FDP nach einem Verkauf von Gewoba und Stäwog scharf zurück:
Wohnungsgesellschaften nicht verkaufen
Mit Entschiedenheit wendet sich der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Elias Tsartilidis gegen die Beschlüsse der FDP, die Gewoba zu verkaufen. Die hält er für kurzsichtig und populistisch!
Wer die Gewoba oder in Bremerhaven die STÄWOG verkaufen wolle, werde auf den entschlossenen Widerstand der SPD stoßen, „weil solch eine Privatisierung gegen die Interessen der Mehrheit der Bevölkerung gerichtet ist“, erklärt Tsartilidis . Gerade in Bremerhaven sei es ausgesprochen positiv, wie die in öffentlichem Besitz befindlichen Wohnungsgesellschaften mit der Stadt und für die Stadt arbeiteten. „Hier ohne Not das Heft des Handelns aus der Hand zu geben, wäre fahrlässig“, betont der stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Beim Stadtumbau, bei Wohnungsabrissen und bei dem verantwortlichen Umgang mit ihren Mietern haben die Wohnungsgesellschaften in öffentlichem Besitz gezeigt, welche konstruktive Rolle sie für eine solidarische Stadtgesellschaft spielen. Wie private Wohnungseigentümer schädlich für die Stadtgesellschaft seien, könne man in Lehe rund um die Goethestraße betrachten. „Das wollen wir nicht.“ Tsartilidis wirft der FDP vor, nur auf kurzfristigen Gewinn zu schielen, ohne die Folgen für die Gesellschaft zu bedenken.
dazu auch Radio-Bremen
Einen Kommentar schreiben