…heute in der Fernsehsendung buten un binnen im Bremer Regionalfernsehen. Wobei es ja eigentlich um 1968 und die tollen Revolutionäre ging. Aber das hat ja inzwischen auch was von “Opa erzählt vom Krieg”. Wie toll revolutionär sie damals waren, die Herrn Bücking (jetzt Grün und hat was mit dem Viertel in Bremen zu tun) und Docke (verteidigt jetzt Leute wie Murat Kurnaz, die in Pakistan Urlaub gemacht haben und von den Amerikanern in Guantanamo eingesackt worden sind) und Frau Generalstaatsanwältin Uhlig van Buhren. Wobei die Tätigkeitsbeschreibungen schon deutlich machen, wo sie gelandet sind: Früher links, kurz vor der Wand und heute Stützen des Staates. Und immer schön vom Krieg erzählen - “natürlich inhaliert”, dem wirren Gequatsche von Dutschke zugehört (warum waren eigentlich Menschen so fasziniert von Joseph Goebbels?), und sich hin und wieder mal mit den “Bullenschweinen” geprügelt. Ach ja, und Kommunismus-Fans, Mao und Ho Chi Minh - heute würde man die vermutlich als Diktatoren bezeichnen und in Den Haag unter Anklage stellen.
Warum verklärt ihr euch eigentlich immer so schön? Warum redet ihr nicht mal über eure Gewaltverherrlichung, über euren Buback-Ponto-Schleyer-Flügel? Ihr redet lieber über die schönen Dinge, freie Liebe, Joints, pseudo Erfolge, Brückenköpfe die ihr eingenommen habt - und das macht euch den Opas wieder so gleich, die über ihre tollen Feldzüge im Osten geredet haben, unreflektiert und unkritisch. Also, erzählt mal wieder was vom Krieg.

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[…] Mich macht es immer stolz, zu derart guten Menschen aufblicken zu können *IRONIE*. Und Ho Chi Minh, Che und Mao vergessen wir mal wieder […]
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