Zurüruck zum Inhalt

Wehner und die Profilneurotiker…

wehner-002.jpg

» In der klassischen SPD galt selbstverständlich, was in den zentralen Gremien der Partei beschlossen wurde. In der neuen SPD dauert es hingegen keine halbe Stunde, nachdem im Präsidium, im Parteirat oder Parteivorstand ein Beschluss gefasst wurde, dass irgendjemand aus der sozialdemokratischen Prominenz sich gegenüber verfügbaren Journalisten mokant zu dem äußert, was er gerade selbst noch mitgetragen hat.

Man muss sich vorstellen, wie Herbert Wehner, der legendäre Zuchtmeister der Partei der sechziger und siebziger Jahre, mit Jürgen Walter umgesprungen wäre. Jenem zweiten Mann hinter Ypsilanti in der hessischen SPD, der genüsslich Tag für Tag den Pressevertretern erzählte, dass er die Strategie seiner Chefin für durch und durch abwegig halte.Unter Wehner hätte er das politisch nicht überlebt. In der neuen SPD dürfte dem ehrgeizigen Netzwerk-Sozialdemokraten noch eine große Karriere bevorstehen.

Den ganzen Text gibts hier bei SPON.

2 Kommentare

  1. Niels schrieb:

    Ich wage allerdings auch die kühne Behauptung, dass Wehner so etwas wie die Becksche Wende bei voller Fahrt nicht initiiert hätte und wenn wäre er professioneller vorgegangen.

    Samstag, 8. März 2008 um 16:13 | Permalink
  2. Martin schrieb:

    Vermutlich hätte er viel getan, um die SPD in die Regierungsverantwortung zu führen.

    Samstag, 8. März 2008 um 22:05 | Permalink

Ein Trackback/Pingback

  1. mein-parteibuch.com » Y - oder die Kunst des Kneifens on Montag, 10. März 2008 um 22:57

    […] Parteibuch gratuliert den transatlantischen Seilschaften und Genossen wie Jürgen Walter, Johannes Kahrs, Peter Struck, Hubertus Heil, Susanne Kastner und Last-not-Least Dagmar Metzger zum […]

Einen Kommentar schreiben

Ihre Email wird NIE veröffentlicht oder weitergegeben. Benötigte Felder sind markiert *
*
*
  • martinsbarack.jpg
  • Archiv

  • Meta