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Strasse für den King of Rock`n´Roll…

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…ist heute ein Artikel in der NORDSEE-ZEITUNG überschrieben.

Bremerhaven (mue). Der „GI“ mit dem Seesack auf der Gangway – er gehört Bremerhaven bis heute. Keine TV-Sendung über Elvis Presley kommt ohne diesen Filmschnipsel über die Ankunft des „Kings“ aus. Er kettet ihn seit 50 Jahren an die Seestadt. Ist es nicht an der Zeit, Danke zu sagen und eine Straße nach dem größten Rockstar aller Zeiten zu benennen?
Es gibt viele Straßen in der Stadt, deren Namenspatron kein Mensch mehr kennt“, sagt Tourismuswerber Hennig Goes. Mit Elvis wäre das anders. Die Rock-Ikone ist unsterblich – und sie ist ein Pfund, mit dem Bremerhaven wuchern kann. Deshalb findet Goes den Vorschlag des SPD-Politikers Martin Günthner für eine Elvis-Presley-Straße gut. Die Plakette, die nahe des Columbus Cruise Centers davon kündet, dass Elvis am 1. Oktober 1958 an der Columbuskaje den Truppentransporter „General G. M. Randall“ mit 1299 anderen „GIs“ verließ, reicht Günthner nicht.

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Ihm schwebt etwas Auffälliges vor, bei dem auch Touristen mitbekommen, dass sie gerade auf den Spuren des berühmten Hüftschwingers andeln. „Eben eine Elvis-Presley-Straße an zentraler Stelle“, sagt Günthner. Aber im neuen Tourismuszentrum ist schon wieder alles verplant. „Am Strom“ heißt es am Fuß des Sail-City-Hotels, zwischen Klimahaus und Alten Hafen soll der latz „Am Längengrad 8“ heißen. Was bleibt? „Zwischen Mediterraneo und Deutschem Schiffahrtsmuseum wird die Fläche demnächst neu gestaltet“, sagt Dr. Alfred Lüneburg. Der Chef der Entwicklunggesellschaft Alter/Neuer Hafen (Bean) kann sich vorstellen, dass hier einmal das Schild „Elvis-Presley-Platz“ stehen könnte. Am Neuen Hafen gibt es auch noch eine amenlose Planstraße, die künftig die Häuser am Deich nahe der Lohmannstraße erschließen soll. Auch die Kaiserschleuse bietet neue Perspektiven. Die Zufahrt zum Außenhaupt könnte man nach Elvis benennen, meint Bremenports-Sprecher Rüdiger Staats. Dazu müsste dann aber erst der Senat seinen Segen geben. „Es sollte etwas im Umfeld des Auswandererhauses sein“, meint Goes. Elvis und Bremerhaven müssten seiner Meinung nach mit dem Thema Migration verbunden werden. Eine Elvis-Presley-Kaje am Neuen Hafen sei denkbar. Die Pfälzer sind ja schon darauf gekommen, dass Vorfahren von Elvis namens Pressler aus ihrer Region ausgewandert sind. Und zwar aus Hochstadt. Dort ehrt man den Nachkommen bereits mit einer Elvis-Presley-Straße – allerdings versteckt im Neubaugebiet. Elvis selbst wusste nichts von seinen pfälzischen Wurzeln. Aber dass er in Bremerhaven von 600 Fans begrüßt worden war, hat er bestimmt nie vergessen. Zum Elvis-Jubiläum gibt es bereits eine Ausstellung. „Sergeant Elvis Presley in Deutschland 1958 - 1960“ heißt die. Sie ist derzeit im Berliner Alliierten-Museum zu sehen. Goes will nun dort anfragen, zu welchen Bedingungen die Ausstellung nach Bremerhaven gebracht werden kann.

(Screenshots aus der NORDSEE-ZEITUNG)

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