
…ist nicht nur der Titel eines Buches von Karl May, sondern auch in vielen Situationen eine gute Beschreibung. Die Weserbank in Bremerhaven ist von der BaFin geschlossen worden. Ein Insolvenzverwalter wurde eingesetzt. In der Schlachthofstrasse saßen zu dem Zeitpunkt aber schon die Geier auf den Dächern und lauerten auf die Kunden.
Während die Sparkassen in einer Anzeige im Bremerhavener Sonntasgjournal nur darauf verwiesen, die Kundenanlagen seien unbegrenzt gesichert, ging die SEB-Bank mit der obigen Anzeige in die Vollen:
“Allen Weserbank-Kunden helfen wir zusätzlich mit einem Sofort-Dispo in Höhe von EUR 5.000***” *** = Bonität vorausgesetzt.
Da muss man nun ja fast dankbar sein. Und wiedermal erinnern wir uns an Bertolt Brechts Dreigroschenoper: “Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?” oder freier übertragen: Ist derjenige ein größerer Verbrecher, der eine Bank ausraubt, oder der, der sie gründet…

Ein Kommentar
Ab und zu blitzt das wahre Gesicht hinter der Fassade des menschelnden Sponsoring auf und zeigt seine Fratze. Jedenfalls weiß man als ehemaliger Weserbank-Kunde nun, welche Bank man meiden sollte - wenn man etwas achtsam ist…………………………..
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