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Schluss mit Elefantenrennen?

Der WESER-REPORT aus Bremen berichtet heute über eine Initiative der SPD-Bürgerschaftsfraktion:

“SPD überlegt, Lastwagen auf der A27 per Überholverbot auf die rechte Spur zu verbannen.

Bereits 2004 stimmte die Bremische Bürgerschaft einstimmig für eine LKW-Überholverbot auf der A27. Umgesetzt wurde es allerdings bis heute nicht. Das will die SPD jetzt ändern.

LKW, die plötzlich ausscheren - für viele Autofahrer der blanke Horror. Damit will die Bremer SPD jetzt auf der A27 Schluss machen. In einer Anfrage an den Senat will die SPD-Fraktion wissen, ob er der Auffassung ist, dass ein LKW-Überholverbot zwischen Bremerhaven und Bremen sinnvoll sei. Die Frage ist, ob Überholverbote zu einem reibungsloseren Verkehrsfluss und damit zu einer Vermeidung schwerer Unfälle führen können und wie der Senat die Umsetzung des einstimmigen Bürgerschaftsbeschlusses zur Einführung eines Überholverbotes weiterverfolgt.

Der stellvertretenden SPD-Fraktionsvorsitzende Martin Günthner ist überzeugt von der positiven Wirkung einer solchen Regelung: “Viele Autofahrer erleben ´Elefantenrennen` als bedrohlich. Meiner Meinung ist Vorsorge besser als Nachsorge. Auch wenn jetzt noch nicht soviel los ist auf der A27, der Güterverkehr zwischen Bremen und Bremerhaven wird massiv wachsen.”

Rückendeckung erhält Günthner von den Grünen und der CDU. Dieter Focke, verkehrspolitischer Sprecher der CDU: “Ein LKW-Überholverbot auf zweispurigen Autobahnen ist sinnvoll.” ADAC, Bund Deutscher Berufskraftfahrer und die Handelskammer Bremen sind zurückhaltender, sie sehen aufgrund des recht geringen Verkehrsaufkommens derzeit keine Veranlassung für ein Verbot. (…).” (Quelle: WESER-REPORT, von Ilja Mertens)

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