
…darum geht es Donnerstag (12. Juni 2008) von 13:05-14:00 Uhr im Nordwestradio.
“Mitten im Bremerhavener Hafengebiet, umgeben von Autostellplätzen, liegt der Weserportsee. Seltene Tiere und Pflanzen gedeihen hier, weil kein Mensch das rund 12 Hektar große Gelände betritt. Sogar die Rohrdommel wurde dort gesichtet, eine Reiherart, die auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten steht. Im Jahr 1997 wurde der See wegen seiner ökologischen Bedeutung unter Naturschutz gestellt.
Gleichwohl weckt das Gebiet in bester Hafenlage Begehrlichkeiten: Die Hafenwirtschaft würde den See gerne zuschütten und die so gewonnene Fläche für weitere Autostellplätze nutzen. Denn der Autoumschlag in Bremerhaven floriert: Im vergangenen Jahr hat die Bremer Lagerhausgesellschaft mehr als zwei Millionen Autos verladen. Bei Häfensenator Ralf Nagel und der Hafengesellschaft Bremenports stößt die Hafenwirtschaft daher mit ihrer Forderung auf offene Ohren. Die Naturschutzverbände NABU und BUND dagegen wollen, dass der See erhalten bleibt.”
Gesprächsteilnehmer:
- Bernd Kupke, Geschäftsführer BLG Automobile
- Martin Günthner, SPD, Vorsitzender des Häfenausschusses der Bremischen Bürgerschaft
- Martin Rode, Geschäftsführer des BUND-Landesverbandes Bremen
- Heinz-Herbert Grabowski, Vorsitzender der CDA Bremerhaven

2 Kommentare
Die Passage der Personen mit Begehrlichkeiten ist nicht vollständig. Hier ist noch der Bürgerschaftsabgeordnete F. Willmann einzufügen. Wie in einem Artikel zu lesen ist, sind Bündnis 90/Die Grünen unter bestimmten Bedingungen bereit den Weserportsee zu opfern (hört – hört). (??? Mischfarben??? Gelb+Blau = Grün)
die Grünen sind ja dafür bekannt, ihre zerzauste Fahne in jede Windrichtung zu halten. Hauptsache dabei ( siehe Hamburg). Eigentlich sind es ja Öko-Liberale im gesetzen Alter…………………..
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[…] heute das Thema im Nordwestradio. Als Vorsitzender des Hafenausschusses der Bürgerschaft habe ich darüber mitdiskutiert, […]
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